Mittwoch, 23. Mai 2012

Geschlossene Gesellschaft - Huis clos

Autor: Jean-Paul Sartre
Erschienen: 1986 bei Rohwohlt Taschenbuch Verlag
Genre: Theaterstück


Worum es geht:
Nach dem Tod begegnet Garcin in der Hölle den beiden Frauen Estelle und Inès. Mit diesen beiden wird er in ein Hotelzimmer gesperrt. Garcin hat in seinem Leben seine Frau geschlagen, die lesbische Inès die Frau ihres Cousins von ihrem Mann entfremdet. Estelle hat ihr Kind ermordet und ihren Geliebten zum Selbstmord getrieben. Diese drei Personen müssen nun zusammen in einem Zimmer gesperrt bleiben, ohne Bett, ohne Ruhe und bekommen ihre verdiente Folter somit von den zwei anderen.


Meine Meinung:
Weshalb stelle ich überhaupt etwas von Satre vor? Nun, es gehört zum Thema meiner mündlichen Prüfung, somit kann ich nicht an viele anderen Bücher denken. Meine Meinung zu dem Buch ist: es ist interessant. Ich mag die Idee, dass der Mensch sich selbst der Folterknecht ist, die Entwicklung in diesem Stück ist zudem noch recht interessant. In meiner Freizeit hätte ich es wohl eher weniger freiwillig gelesen, doch ist es gar nicht mal so schlecht geschrieben. Es regt auf jeden Fall zum Nachdenken an und jedes Mal finde ich ein klein bisschen mehr Details, über die ich nachdenken kann... Gut, es mag "bessere" Philosophen geben als Satre, doch der ist auch nicht schlecht. Vielleicht fange ich noch an wirklich bedeutende Literatur zu lesen und vorzustellen, aber erstmal soviel dazu ;)

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